5 Kitten in Schuhkarton ausgesetzt
Am Dienstag (14.4.26) erhielt ich (Gabi Aubele) abends einen Anruf einer Tierärztin, wo sich eine junge Dame mit Hund meldete, dass sie beim Spaziergang – weitab einer Wohnbebauung – neben einer Bank einen Schuhkarton entdeckte. Neugierig und in der Hoffnung auf schicke Sneakers öffnete sie den Karton und entdeckte fünf Katzenbabys auf einer Lage Malervlies. Die Tierärztin informierte mich, ich füllte eine Wärmflasche und ein Milchfläschen und machte mich auf den Weg, nicht wissend was mich erwartet. Die Kitten (zwei komplett schwarz und drei mit weißen Füßchen) sind etwa zwei Tage alt, noch blind und taub, alle noch mit Nabelschnur und furchtbar hungrig. Zum Glück wurden sie rechtzeitig gefunden, waren noch nicht ausgekühlt und trocken. Ich erspare mir die Überlegung, warum jemand ungewollten Katzennachwuchs im Nirgendwo aussetzt und unterdrücke mein Mitleid mit der Katzenmutter (u.a. Schmerzen durch Milchstau). Die Tierärztin erstellt Anzeige gegen Unbekannt.

Die fünf haben die Nacht bei mir verbracht und zogen am Mittwoch in eine versierte Pflegestelle um, die seit ca. 20 Jahren Flaschenkinder erfolgreich groß zieht und vermittelt. Chapeau – das ist eine Leistung, die man erst begreift, wenn man das selbst einmal gemacht hat. Witzig fand ich die kleinen rosa Füßchen und dachte zunächst an eine exotische Katzenrasse. Dann dämmerte mir, dass es eigentlich weiße Strümpfe und Söckchen sind, wo die weißen Haare jedoch noch nicht bis unten reichen und so die rosa Haut freiliegt. Schon wieder was gelernt.
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Kitten und Jungkatzen in der Vermittlung
Ansprechpartner/Kontaktperson: Gabi Aubele, Tel: 02223 908 747
Weitere Informationen zu Impfstatus, Kastration usw. erhalten Sie bei Gabi Aubele.

Poppy
die hübsche, zierliche, kleine Dame ist super lieb und kommt mit allen anderen Katzen im Haus super zurecht. In Begleitung eines Katzenfreundes/Katzenfreundin fühlt sie sich sicher und liegt mit ihnen zusammen auf dem Kratzbaum. Beim Fressen lässt sie den anderen meist den Vorrang. Sie ist schon viel offener geworden, aber streicheln lässt sie sich leider noch nicht.
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Timmi:
der Nachtschmuser. Tagsüber ist Timmi eher zurückhaltend, versteht sich aber mit allen anderen Katzen im Haus gut, er lässt sich streicheln, aber nur, wenn ER es möchte. Er ist Tonis Bruder.
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Manni wird nicht mehr vermittelt, er bleibt auf seiner Pflegestelle ♥
der Herzensbrecher, wird von allen geliebt und liebt alle, ist total entspannt und lässt alles mit sich machen, von Klein und Groß lässt er sich durch die Gegend schleppen, hat noch nie gefaucht, gehauen oder gebissen.

Luzi:
ist auch noch recht schüchtern, hat aber schon große Fortschritte gemacht. Mag auch alle anderen vierbeinigen Mitbewohner/innen gerne, lässt sich aber nicht das Fressen wegnehmen. Auch sie möchte noch nicht gestreichelt werden.